Vorarlberg Stipendium: Studien-/Forschungsaufenthalt im Ausland - Förderungsantrag

Das Land fördert zur Verstärkung eines Gedanken- und Erfahrungsaustausches - auf wissenschaftlicher, wirtschaftlicher und kultureller Ebene - über nationale Grenzen hinaus Studien- und Forschungsaufenthalte an wissenschaftlichen Einrichtungen im Ausland.

Gegenstand der Förderung. Es können kurzzeitige Studien- und Forschungsaufenthalte im Ausland an Universitäten und Hochschulen, sonstigen öffentlich anerkannten Forschungszentren, Bibliotheken, Archiven, Museen und anderen wissenschaftlichen Sammlungen sowie an Forschungs- und Entwicklungsabteilungen von Unternehmen gefördert werden.

Förderungswerberinnen/Förderungswerber. Förderbar sind Vorarlberger Landesbürgerinnen und Landesbürger sowie Personen mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union, wenn sie zum Zeitpunkt der Bewerbung gemeinsam mit wenigstens einem Elternteil zumindest durch fünf Jahre in Österreich unbeschränkt einkommensteuerpflichtig waren und während dieses Zeitraumes den Mittelpunkt ihrer Lebensinteressen in Vorarlberg hatten, die
  • Studierende im zweiten Abschnitt ihres Studiums an einer Universität, Hochschule oder Fachhochschule sind oder
  • Absolventinnen oder Absolventen einer Universität oder Hochschule sind, soweit der Studien- oder Forschungsaufenthalt nicht innerhalb einer betrieblichen Weiterbildung erfolgt.
  • Studiert die förderungswürdige Person bereits an einer ausländischen Universität oder Hochschule, ist nur ein Studien-/Forschungsaufenthalt in einem Drittland förderbar.
Link ➨    

  1. Merkblatt der Vorarlberger Landesregierung  für die Förderung von Studien- und Forschungsaufenthalten im Ausland
  2. Formular Antrag: Studien-/Forschungsaufenthalt im Ausland - Förderungsantrag
  3. 9.1.11/20.3.12/

Österreich 2010: 209.806 Green Jobs


Die Bedeutung der Umweltwirtschaft wächst weiterhin, wie Ergebnisse der aktuellen Studie von Statistik Austria über Umsatz und Beschäftigte im Bereich der umweltorientierten Produktion und Dienstleistung (EGSS) im Jahr 2010 zeigen. 

Mit einem Plus von 6,6 Prozent wuchs der Umweltumsatz deutlich stärker als das Bruttoinlandsprodukt (nominell) mit +4,1 Prozent. Noch klarer kommt dies bei den Beschäftigungszahlen zum Ausdruck: So stieg die Anzahl der Beschäftigten im Umweltbereich (in Produktion und Dienstleistung) von 2009 auf 2010 um 7,9 Prozent an, während jene in der Gesamtwirtschaft lediglich um 0,6 Prozent zunahm (siehe Grafik).

Wir steigern das Bruttosozialprodukt. Diese Entwicklung zeigt sich auch, wenn man den Beitrag des Umweltbereichs zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) und den gesamten Erwerbstätigen betrachtet. So belief sich der Umweltumsatz 2008 auf 11,3 Prozent des österreichischen BIP (nominell) und stieg bis 2010 kontinuierlich auf 11,8 Prozent (2009: 11,5 Prozent). Der Anteil der Erwerbstätigen in der umweltorientierten Produktion und Dienstleistung erhöhte sich seit dem ersten Berichtsjahr 2008 von 4,9 Prozent auf 5,4 Prozent der gesamten österreichischen Erwerbstätigen (siehe Tabelle).


Neben den 188.505 Beschäftigten in Produktion und Dienstleistung waren 2010 im Handel mit Umweltgütern und -technologien 21.300 Personen tätig, das entspricht etwa 4 Prozent der Beschäftigten des Groß- und Einzelhandels.

Insgesamt gab es 2010 in der Umweltwirtschaft (Produktion, Dienstleistung und Handel) 209.806 "green jobs", das sind um knapp 7 Prozent mehr als 2009.

Management der Energieressourcen als Jobmotor. Großen Einfluss auf die Entwicklung der Umweltwirtschaft hat vor allem der Einsatz erneuerbarer Energie, der im Umweltbereich "Management der Energieressourcen" seinen Niederschlag findet. Dieser Bereich umfasst die Erzeugung und Verteilung von Elektrizität und Wärme aus erneuerbaren Energieträgern, die Produktion und Installation von entsprechenden Energietechnologien ebenso wie biogene Brenn- und Treibstoffe. 2010 erwirtschaftete dieser Bereich mit 65.410 Beschäftigten (knapp 35 Prozent der Umweltbeschäftigten) einen Umsatz von rund 16,7 Mrd. Euro, das sind rund 50 Prozent des Gesamtumsatzes der umweltorientierten Produktion und Dienstleistung. Dabei entfielen 70,3 Prozent des Umsatzes (16,7 Mrd. Euro, +6,2 Prozent) und 59,2 Prozent der Beschäftigten (38.723 Personen, +9,4 Prozent) auf erneuerbare Energie.

Umweltorientierte Produktion und Dienstleistung – EGSS
http://www.statistik.at/web_de/statistiken/energie_und_umwelt/umwelt/umweltorientierte_produktion_und_dienstleistung/index.html

Wie die Atomlobby in Europas Hauptstadt tickt - das Brüsseler Atomnetzwerk

Auch nach der Katastrophe von Fukushima wird überall auf der Welt weiter fleißig an neuen Atomkraftwerken gebaut, bestehende Kernkraftwerke werden erweitert oder überholt und sogar neue Kraftwerke werden geplant.

Oettinger, jahrelanger faktischer Verwalter der Vorarlberger Illwerke im Auftrag des weltgrößten Atomkonzerns.

Der Atomticker von HPMartin.net zeigt auf, was rund um die Welt im Atomsektor passiert und woneue Atomkraftwerke gebaut oder geplant werden. Er informiert besonders über Brüsseler Atomverflechtungen und Lobbyisten. Ein toller wie dringend notwnediger Lückenschluss unter den Anti-AKW-Sites.

 Link ➨   
Das Brüsseler Atomnetzwerk – Wie die Atomlobby in Europas Hauptstadt tickt

[MITTELPUNKT VORARLBERG] Vorarlbergs Männer verdienen fast doppelt soviel wie ihre Frauen.

Wien ist jenes Bundesland, in dem die Frauen relativ zu den Männern die geringsten Einkommensdefizite aufweisen: Frauen verdienen brutto in Wien um 26 Prozent weniger als Männer, in Österreich insgesamt um 37 Prozent und in Vorarlberg gar um 47  Prozent weniger. Oder anders: Männer verdienen pro Kopf in Wien brutto um 36 Prozent mehr als Frauen, in Österreich um 59 Prozent und in Vorarlberg gar 88 Prozent mehr.

  Vorarlberger Bloghaus Linkservice ➨  
[MITTELPUNKT VORARLBERG] Vorarlbergs Männer verdienen fast doppelt soviel wie Frauen.

OECD rügt Österreichs Bildungsmisere


Die Leistungen österreichischer Schüler hängen stärker von der sozialen Herkunft ab als in vielen anderen Industrieländern. 

Das Wiederholen von Schuljahren ist kostenintensiv und führt häufig dazu, dass die sozio-ökonomischen Unterschiede noch stärker ins Gewicht fallen. 12,6 Prozent aller 15-Jährigen Österreicher haben mindestens eine Klassenstufe doppelt absolviert, etwa so viele wie im OECD-Schnitt. Vor einem Jahr kündigte die österreichische Regierung an, das Sitzenbleiben in der Oberstufe abzuschaffen. Diese Entwicklung ist vielversprechend und sollte auch auf andere Jahrgangsstufen ausgeweitet werden.

Eine frühe Einteilung der Schüler (in Österreich zu Haupt-, Sonderschule oder AHS) demotiviert Schüler, die einer weniger angesehenen Schulform zugeteilt werden. Diese Auswahl findet in Österreich schon bei 10-Jährigen statt – früher als in den meisten anderen OECD-Ländern. Ein erster Schritt in Richtung längeres gemeinsames Lernen ist die Gründung Neuer Mittelschulen, die in den kommenden Jahren die Hauptschule völlig ersetzen sollen. Die Reformen lassen allerdings die allgemein bildende höhere Schule außen vor, was die Chancengleichheit an österreichischen Schulen weiterhin beeinträchtigt.

Die Wahl der Schulen durch Eltern verstärkt die soziale Trennung. In Österreich schicken gerade Eltern in Großstädten ihre Kinder häufig zu Privatschulen. Auswahlverfahren, die Elternwünsche und soziale Aspekte miteinander vereinbaren, könnten helfen, die Chancengleichheit zu erhöhen. Eine weitere Möglichkeit bestünde darin, Anreize für Schulen zu schaffen, die benachteiligte Schüler aufnehmen und sozial schwache Familien besser über die schulischen Möglichkeiten ihrer Kinder zu informieren.

Link ➨  
Equity and Quality in Education

Studie: Vergleich der Sozialdemokratischen Europawahlprogramme

Beispiel Migration. Die Mehrheit der sozialdemokratischen Parteien ist sich darüber einig, dass die Zusammenarbeit im Bereich Einwanderung gestärkt werden muss (alle außer SPÖ).

So fordern die Luxemburgischen Sozialdemokraten und die irische Labour Partei eine europäische Charta für die Integration von Migranten. Eine Ausnahme bildet hingegen die österreichische SPÖ, die hervorhebt, dass Zuwanderung und der Zugang zum Arbeitsmarkt weiterhin national geregelt sein sollten. Die Labour Partei im Vereinigten Königreich lässt offen,ob Großbritannien an gemeinsamen Maßnahmen zum Thema Migration teilnehmen möchte.
Link ➨  
Sozialdemokratische Europawahlprogramme im Vergleich
9.7.11/25.2.12/

Betriebsgebiet oder Natur: Vorarlberger Rheintal

Die Bandbreite des zu erwartenden Bedarfs bis 2030 an BB-Flächen für die Region Rheintal liegt demnach in Bezug auf die Nettonachfrage etwa zwischen 200 und 350 ha bzw. zwischen 10 ha p.a. und 16 ha p.a. im langjährigen Durchschnitt; die Obergrenze (Bruttobedarf) kann mit 462 ha bzw. mit 22 ha pro Jahr abgesteckt werden.

27.11.11/25.2.12/

Österreich.Zahlen.Daten.Fakten 2011/12



Österreich. Zahlen. Daten. Fakten gibt einen Einblick in die Lebensbedingungen der Menschen in unserem Land. Ergebnisse und Kenngrößen aus Wirtschaft und Gesellschaft werden von Statistik Austria in Form von Texten, Tabellen und Grafiken dargestellt und bieten präzise Informationen zu unterschiedlichsten Themen: Das Booklet informiert über Bevölkerung, Bildung, Beschäftigung und Arbeitsmarkt, Wirtschaft, Wissenschaft und Technologie, Tourismus, Umwelt etc. und, in einem eigenen Teil, über Charakteristika der neun Bundesländer.

 Link ➨ 
Österreich.Zahlen.Daten.Fakten 2011/12

Inhalt
Österreich: Vielfalt inmitten Europas 8
Bevölkerung 11
Politik 25
Bildung 31
Beschäftigung und Arbeitsmarkt 39
Wirtschaft 47
Tourismus 59
Wissenschaft & Technologie 67
Umwelt 75
Energie 83
Öffentlicher Sektor 91
Lebensqualität und Lebensstandard 99
Wirtschaftliche Globalisierung 111
Bundesländer 117
Glossar 136
Bildnachweis 140

Vorarlberger Straßenschilder ehren Hakenkreuzdichter


Kaum glaubbar: Auf amerikanischen Naziseiten kann man sich das Hakenkreuzlied als mp3 herunterladen. Das stört uns. Aber an den Schöpfer dieses Liedes erinnern immer noch Straßenbezeichnungen in zwei Vorarlberger Städten. Sie können das nicht glauben? Na dann ...

Link ➨   
Dichter des Hakenkreuzliedes auf Vorarlberger Straßenschildern
26.6.11/12.2.12/

Reminder: Der unsägliche Attac-Schwachsinn: Eure Krise zahlen wir nicht!

Attac-Marketing: Nach Nullwachstum und Nulldefizit die nächste Null? (Ursprünglich am 12.3.09 veröffentlicht)

Unser aktuelles Wirtschafts- und Sozialsystem steht auf einer Probe. Allerorten sind die Rezepthändler unterwegs und haben ihre kleinen und einfachen Rezeptlein parat. Dem Gemeinplatz folgend, dass die Krise eine Chance sei, sehen sie jetzt ihre Chance ihre vermeintlich revolutionären - im Grunde höchst reaktionären - Konzepte zu realisieren, wiewohl aus jedem Zipfel dieser Konzeptlein der reaktionäre autoritäre Kleinbürger lugt.

Es ist ja wunderbar, wenn sich die Erkenntnis durchsetzen sollte, die Wirtschaft müsse im Dienste des Menschen und nicht des Profites funktionieren. Ein Programm, das wir schon lange vor Marx in der Bibel und auch anderen religiösen Quellen finden, wobei - wenn dieses Gemisch aus "linken" Ökos und Heimattreuen, Fundis und Bibeltreuen, den Marx erst über den Umschlagtext hinaus gelesen hätten, hätten sie in ihm einen glühenden Verehrer des Kapitalismus gefunden. Ich kenne jedenfalls keinen, nicht einmal der Präsident der Fed, der amerikanischen Notenbank, glaubt an den Kapitalismus glühender.

An programmatischen Vorstellungen mangelt es nicht, an demokratischen Möglichkeiten eigentlich auch nicht. Aber alle Wahlergebnisse haben doch keinen Wunsch nach Veränderung in der von den lebensfernen ja sprichwörtlich dummen Attac-Ideologen skizzierten Weise gezeigt.

Und so ist schon das Kongressmotto "Eure Krise zahlen wir nicht" eine perfide Lüge. Noch immer in der Geschichte haben die Menschen die Krisen und Revolutionen, die Waffengänge und die gesellschaftlichen Konservierungen bezahlt. Wer sonst sollte sie bezahlen? Und auch die netten grünen durchnummerierten Konjunkturpakete - Keynes auf grün gefärbelt, der Green New Deal - bezahlen die Menschen. Auch wenn Rohstoffe und Energie besteuert werden, dann zahlen diejenigen die Steuern, die diese verbrauchen. Und das ist zum größten Teil eben nicht der profitgeile von Attacaufgespürte Casino-Kapitalist sondern der ganz gewöhnliche Mensch, dessen Lohn man mit dieser "Umschichtung" reduziert hat und dem man sagt, dass seine Arbeit nichts Wert ist. Wert haben nur Rohstoffe und Energie. Und hier liegt nur einer, allerdings einer der gravierendsten Denkfehler dieser Kleingeister.

Das wirklich Schlimme an der Diskussion ist das Fehlen jedweden volkswirtschaftlichen Verständnisses und das diesbezügliche Theoriedefizit wird nicht kleiner, wenn man es mit griffigen Schlagworten und den Traditionen des Antisemitismus entlehnter Antikapitalismus-Rhetorik ersetzt.

Man will ausgerechnet jetzt in der Krise "große Kuchen" backen. Eigentlich Krisentöne die jeden Demokraten und Geschichtsbewussten irritieren sollten. Aber die Krise war noch nie die Chance der Vernünftigen sondern der Demagogen. Und dieses "Handwerk" verstehen die anderen schlussendlich leider auch besser.

PS: Wer ermutigt Lukas Resetarits, nochmals sein "A Krise muass her" aus den 1970er-Jahren aufzulegen. Dort war schon alles gesagt, was zu diesem Quark zu sagen ist. Die Krise ist, dass die Verlierer nochmals zu den Verlierern werden. Punkt.

Mehr:
ATTAC- Eure Krise zahlen wir nicht!
12.3.09/12.2.12)

Lebensrettung: "Schlamperte Wienerei" am Bahnhof Feldkirch

Am 12. Februar 1940 gelingt es Leon Askin Europa zu verlassen. 1938 war er noch am Bahnhof Feldkirch auf der Flucht über die Schweiz nach Paris von der Gestapo aus dem Zug geholt worden. Aber seine "schlamperte Wienerei", wie er milde berichtet, habe ihn jedoch gerettet.

1994 kehrt Leon Askin im 87. Lebensjahr nach Wien zurück. Doch auch dies geschieht nicht ohne Pannen. Erst nach einer Berufung erteilte das Innenministerium dem 87jährigen aus Wien stammenden Schauspieler eine Aufenthaltsgenehmigung.

 Link ➨ 
Vorarlberger Naturfreunde:  Kulturwanderung: 12. Februar 1940
31.3.08/12.2.11/

Vor den Toren von Stuttgart ...

Am 4. Februar 1738 wird Joseph Süß Oppenheimer vor den Toren von Stuttgart an einem 12 Meter hohen Galgen erwürgt und jahrelang in einem Käfig dort hängen gelassen. Das an ihm begangene Verbrechen war den Nazis noch nicht genug. Die traurige Geschichte wurde in einem antisemitischen Hetzfilm weiter gefälscht. ...

 Link ➨  
Vorarlberger Naturfreunde: Kulturwanderung: 4. Februar
4.2.08/4.2.12/

Gleichstellungspolitik kontrovers - Eine Argumentationshilfe


Mit der Verbreitung der Argumentationshilfe verbindet die Friedrich-Ebert-Stiftung die Hoffnung, dass sie allen hilft, die im Tagesgeschäft, im fachlichen und persönlichen Gespräch auf die Mythen vom Ende der Frauenpolitik treffen, diese im Sinne einer emanzipatorischen Geschlechterpolitik widerlegen können.

Denn: Die Geschlechterverhältnisse sind nach wie vor alles andere als in Ordnung: Arbeit (bezahlte und unbezahlte), Geld und Macht sind mitnichten zwischen Männern und Frauen gleich verteilt, und das nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Analysen der Lebenslagen zeigen, wie stark die Geschlechtszugehörigkeit das Leben von Menschen immer noch prägt: Das Geschlecht beeinflusst, in welchen Berufen jemand arbeitet, wie viel Sorgearbeit jemand verrichtet, über wieviel finanzielle Ressourcen verfügt werden kann und wie viel Einfluss und Handlungsspielraum vorhanden sind.

In den meisten Fällen sind die Frauen die Benachteiligten. Inzwischen wird aber auch immer mehr Männern deutlich, dass auch sie durch ihre Geschlechterrolle eingeengt sind und an einer freien, besseren und gesunden persönlichen Entwicklung gehindert werden.

 Link ➨ 

Vorarlberger Bloghaus - Zimmer frei!

Das Vorarlberger Bloghaus verlinkt Blogs aus Vorarlberg und reiht sie nach Aktualität.


 Link ➨ 
Vorarlberger Bloghaus - Zimmer frei!

Neonazi-Strategien in Sozialen Netzwerken: Zwischen Propaganda und Mimikry


Wenn jemand auf seinem Facebook-Profil ein Bild des Cartoon-Held Bart Simpson postet, kann der bestimmt kein Nazi sein. Das ist doch eine amerikanische Fernsehserie, die kann deutschen Nazis eigentlich nicht gefallen. Aber warum steht auf Barts Pullover „Fuck off Israel“? Und daneben „Nationaler Sozialismus jetzt“?

 Link ➨  
[cbc] | CITIZEN | BÜRGER | -INNEN | CITOYEN | Broschürendownload: Zwischen Propaganda und Mimikry – Neonazi-Strategien in Sozialen Netzwerken

Vorarlberger Landeshymne: Die Schöpfung eines Migrantenkindes


Als Kind böhmischer Migranten in Feldkirch geboren, dichtete und vertonte er "O Vorarlberg, will treu dir bleiben". Seine Vertonung wird 1949 Vorarlberger Landeshymne. ...

Link ➨  

Vorarlberger Landeshymne: Das Kind eines böhmischen Migrantenkindes

17.6.11/25.1.12/

Kulturinstitutionen in "Europa"


IFA, das bundesdeutsche Institut für Auslandsbeziehungen listet servicefreudig die für die auswärtige Kulturpolitik zuständigen Regierungseinrichtungen und Organisationen der europäischen Länder auf. Europa ist hier auch größer als nur die EU:

Belgien • Bosnien und Herzegowina • Bulgarien • Dänemark • Deutschland • Estland • Finnland • Frankreich • Griechenland • Großbritannien • Irland • Island • Italien • Kroatien • Lettland • Litauen • Luxemburg • Malta • Niederlande • Norwegen • Österreich • Polen • Portugal • Rumänien • Russische Föderation • Schweden • Schweiz • Slowakische Republik • Slowenien • Spanien • Tschechische Republik • Türkei • Ukraine • Ungarn • Zypern

Link ➨   Kulturinstitutionen in "Europa"

19.6.11/23.1.12/

Bodenseefelchen: Flussgemüse & ostdeutsches Wappentier

Das ostdeutsche Städtchen "Zarrentin am Schaalsee", eine Kleinstadt im Landkreis Ludwigslust im Westen Mecklenburg-Vorpommerns hat die wohl bekannteste Fischart des Bodensees - die Große Maräne (Felchen) - im Wappen. Da muss es doch mit dem Teufel zugehen? Und wirklich, die Legende dort berichtet ...
Link ➨ 
Bodenseefelchen als ostdeutsches Wappentier
17.6.11/23.1.12/

Österreichs Kindergärten wenig egalitär

ZUM LESEN/VERGRÖSSERN DIE TABELLE ANKLICKEN! 
Die Länder sind in absteigender Reihenfolge der Punktzahldifferenz  im Zusammenhang mit einem Vorschulbesuch von über einem Jahr  angeordnet, nach Berücksichtigung des sozioökonomischen Hintergrunds.

Trifft das auch für Österreich zu?
  • 15-jährige Schülerinnen und Schüler, die eine Vorschule besucht haben, schneiden bei PISA auch nach Berücksichtigung ihres sozioökonomischen Hintergrunds besser ab als diejenigen ohne Vorschulbesuch.
  • Sozioökonomisch benachteiligte Schülerinnen und Schüler haben in nahezu allen Ländern einen geringeren Zugang zur Vorschulbildung als begünstigte Schülerinnen und Schüler, insbesondere in Ländern, in denen die Vorschulbildung nicht sehr verbreitet ist.
  • Leistungsfähige Schulsysteme mit hoher Chancengleichheit zeichnen sich auch durch geringe sozioökonomische Disparitäten beim Zugang zur Vorschulbildung aus.
  • Die Gestaltung der Vorschulbildung wirkt sich darauf aus, welchen Nutzen die einzelnen Schülerinnen und Schüler daraus ziehen.
Das Ergebnis ist für Österreich leider nur "ungenügend", für Vorarlberg dürfte es überhaupt erst am unteren Ende der Tabelle einen Platz geben.

 Link ➨
PISA im Focus: Führt der Vorschulbesuch zu besseren Lernergebnissen in der Schule?

Demenz-Report D-A-CH


Wie sich die Regionen in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf die Alterung der Gesellschaft vorbereiten können.

Nach dem 65. Lebensjahr steigt die Wahrscheinlichkeit, an Alzheimer oder einer anderen Form von Demenz zu erkranken. Die Alterung der Gesellschaft bringt es deshalb mit sich, dass der Anteil der Menschen mit Demenz an der Gesamtbevölkerung steigt. In Deutschland liegt er heute bei etwas über 1.600 je 100.000 Einwohner. Er dürfte sich binnen der nächsten dreißig Jahre verdoppeln. Österreich und die Schweiz haben dank anhaltender Zuwanderung noch etwas jüngere Bevölkerungen. Doch auch in diesen beiden Ländern schreitet die Alterung voran, nimmt also auch die Zahl der Menschen mit Demenz zu. Gleichzeitig wachsen immer weniger Junge nach. Es gibt also künftig weniger Menschen, die sich um die steigende Zahl demenziell Erkrankter kümmern können, ob als Kinder, Schwiegerkinder oder als professionell Pflegende.

Regionale Risikozonen. Allerdings fällt diese Entwicklung regional sehr unterschiedlich aus. Im "Demenz-Report" legt das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung jetzt "Landkarten der Demenz" für Deutschland, Österreich und die Schweiz vor. Daraus lassen sich für jede einzelne Region der heutige Stand (auf Grundlage der Daten von 2008) und die Prognose für 2025 ablesen. Denn Demenz stellt Gesellschaft und Politik vor neue Herausforderungen. Diese sind gerade dort am größten, wo die Jungen abwandern und die zurückbleibenden Älteren zum Teil von Armut bedroht sind. In solchen dünn besiedelten Landstrichen ist es schwierig, eine angemessene medizinische Versorgung aufrecht zu erhalten. Und wo die Kommunen heute schon Haushaltsprobleme haben, werden sie in Zukunft deutlich weniger finanzielle Mittel zur Verfügung haben, um etwa Heimplätze und Pflegepersonal bereitzustellen. Dies trifft vor allem auf den Osten Deutschlands zu. Es gilt aber, wenn auch noch in geringerem Ausmaß, ebenfalls für die Gebiete Österreichs, die entlang des ehemaligen Eisernen Vorhanges gelegen sind. Auch manche ländlichen Regionen am Alpenrand, deren Bewohner es in die großen Agglomerationen zieht, haben schon mit einer veränderten Bevölkerungszusammensetzung zu kämpfen.

 Link ➨ 
Demenz-Report  - Wie sich die Regionen in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf die Alterung der Gesellschaft vorbereiten können - Von Sabine Sütterlin